Ein blaues Auge und ein Bart im Weg

Ein blaues Auge und ein Bart im Weg
Aus dem Verhörzimmer geworfen

Gregor hat einen ernsten Blick, mit dem er jeden ansieht. Seit dem Abend am „Pott“ hat er noch einen zweiten, der tiefer geht, und den bekam ich beim Frühstück jedes Mal ab, wenn ich vom Teller aufsah. Ich bestellte trotzdem dunklen Toast, ein Spiegelei, von beiden Seiten gebraten, und knusprigen Speck. Von Vorwürfen allein wird schließlich niemand satt.

Lysa hatte den Stand am Morgen zusammengefasst, und er passte in einen Satz: ein Verbrannter, der Papierkram gemacht hatte, ein Gefangener in einer Zelle der Stadtwache und noch immer kein Haus, in dem die Kaimesser saßen. Der Verbrannte geht auf mich, das Papier auf Alric Dorn. Der Kleriker hatte seine Regel vom Vorabend über Nacht noch erweitert. Wer von uns einen tötete, den wir gefangen nehmen wollten, den nahm er selbst gefangen. Ich habe das als an mich gerichtet verstanden.

Kurz stand die Idee im Raum, den Gefangenen laufen zu lassen und zu sehen, wo er unterkroch. Lysa meinte, davon ließ sich die Wache vielleicht sogar überzeugen. Gregor wollte lieber noch einmal mit ihm reden, denn beim Verfolgen konnte er uns entwischen, und vielleicht hatte ihn die Nacht in der Zelle umgestimmt. Ich sagte, darum kümmerte ich mich gern, nur nicht allein. So gingen der Tyr-Priester und ich zur Wache, Thyra schloss sich an, und die Waldläuferin wollte sich draußen einen Platz suchen, von dem aus sie sah, ob sich jemand für das Haus interessierte. Aufs Dach der Wachstube kommt übrigens niemand hinauf. Das ist eines der wenigen Dinge an dem Gebäude, die jemand zu Ende gedacht hat.

Die gute Zelle

Der Wachmann vom Dienst sagte uns, der Gefangene saß noch, wo ich ihn hingesetzt hatte. Man hatte ihn in der Nacht immer wieder „freundlich gefragt“, er hatte nichts gesagt, und entsprechend „gut“ hatte er geschlafen. So wurde in diesem Haus schon gefragt, als ich hier noch Dienst tat. Thyra fand, da musste man den Mann wohl etwas trösten.

Gregor fragte nach einem Schieber an der Zellentür, um erst einmal hineinzusehen. Den gab es nicht. Es war die gute Zelle, erklärte der Wachmann, bei der sicher war, dass keiner von seinen Kumpanen zu ihm hineinkam und ihm etwas antat. Eine Tür ohne Schieber hat eine Schwachstelle weniger, das stimmt schon. Was ich vom Schloss darin halte, habe ich bereits aufgeschrieben.

Der Kleriker bat mich, ein Gespräch zu arrangieren. Ich ging nach hinten und fragte Alric, ob wir mit dem Arsch reden konnten, und er ließ ihn ins Verhörzimmer bringen. So kurz ist ein Dienstweg, wenn man ihn kennt.

Sie führten ihn in Ketten herein. Er hatte dunkle Ringe unter den Augen und die eine oder andere Beule, angeblich war er gegen die Wand gelaufen. Lysa nickte ihm freundlich zu und ging hinaus auf ihren Posten. Im Zimmer standen ein Tisch und zwei Stühle, das Fenster war vergittert, und Werkzeug lag keines herum. Danach sehe ich in jedem Raum zuerst. Gregor sagte, ich sollte anfangen, und ging einen Krug Wasser holen, falls der Mann Durst hatte.

Den Deckel lockern

Ich sah ihn ruhig an und fragte, wo ich seine Kumpane fand. Er schwieg. Ich sagte, vielleicht ließen wir ihn einfach laufen, dann glaubten die anderen von selbst, dass er gesungen hatte. „Ich singe nicht“, sagte er.

Dann fragte ich, was ich eigentlich wissen wollte: ob er einer von denen gewesen war, die meine Werkstatt auseinandergenommen hatten. Er fragte nur zurück: „Welche Werkstatt?“ Da schlug ich zu. Ich wiederholte die Frage, er rief: „Welche Werkstatt, verdammt?“, und ich schlug weiter. Ich hatte Gregor mein Wort gegeben, niemanden, den wir befragen wollten, mit scharfen Waffen oder Feuer anzugreifen. Eine Faust ist weder das eine noch das andere, und mein Wort halte ich.

Als der Kleriker mit dem Wasser zurückkam, hing der Mann schief auf seinem Stuhl und hatte ein blaues Auge. Ich erklärte, er war eingeschlafen und mit dem Kopf auf den Tisch geknallt. „Raus“, sagte Gregor. Ich ging mir etwas zu trinken holen und sagte im Hinausgehen noch, dass ich den Deckel gelockert hatte. Bei einem festsitzenden Deckel klopft man erst ringsum auf den Rand, bevor man dreht. Wer das für rohe Gewalt hält, hat noch nie ein Einmachglas aufgemacht.

Was drinnen ohne mich geschah, weiß ich von Gregor. Das Auge ließ er, wie es war, sagte dem Mann aber, dass er mein Vorgehen nicht guthieß. Dann bot er ihm wieder den Schutz seines Tempels an, sicheres Geleit weit weg aus der Stadt, notfalls brachte er ihn selbst fort. Der Kerl wandte ein, dass es ihm nichts nützte, irgendwo ohne Geld zu sitzen, und dass er ohnehin nur ehrliche Arbeit machte. Der Justikar hielt ihm die lange Haft vor, die in dieser Stadt auf Erpressung steht. Am Ende wollte der Gefangene wissen, ob Gregor überhaupt für seinen Tempel sprechen konnte, und verlangte es schriftlich.

In diesem Augenblick kam ich wieder herein und fragte, was er schriftlich haben wollte. Gregor nahm mich mit vor die Tür und ließ Thyra bei dem Mann. Ein paar Schritte weiter fragte er mich, ob ich von Sinnen war und ob die Stadtwache so mit ihren Gefangenen umging. Ich blieb bei meiner Darstellung. Der Mann war eingeschlafen und auf den Tisch geklatscht, und ich hatte mich nur gesorgt, dass er wieder einschlief und sich verletzte. Gregor riet mir, den Tempel des Tyr aufzusuchen und Buße zu tun. Ich sagte, das konnte ich machen, wenn es uns weiterbrachte, aber zuerst wollte ich den Unterschlupf finden. Ich halte nichts von Göttern, von Reihenfolgen dagegen viel.

Schriftlich wollte der Mann es „von dem Obermufti hier“: dass er für seine Auskünfte freikam und über den Tempel an einen sicheren Ort gebracht wurde. Das musste man mit Dorn besprechen, meinte Gregor. Ich schlug etwas anderes vor. Der Mann blieb noch eine Weile, ich kümmerte mich um seine „Fürsorge“, und wir bekamen schon heraus, was er wusste. Der Priester fragte stattdessen, ob Alric sich auf den Handel einließ. Der Gefangene wirkte nicht wie ein Anführer, und einem Mitläufer seine Taten zu erlassen, war ein passabler Preis für den Rest der Bande.

Also schilderte ich ihm den Dienstweg. Die Wache ist eine Behörde, die Sache musste hinauf und wieder herunter, ich musste ein gutes Wort einlegen und viele Gefallen einlösen, und bis zur nächsten Instanz dauerte es etwa zwei Wochen. Alles in allem vielleicht zwei Monate, sofern die Unterlagen nicht verschwanden. Zugegeben, ich habe es wohl etwas gründlicher ausgemalt als nötig. Gregor glaubte mir nicht recht und wollte selbst mit dem Hauptmann sprechen, was ich eine gute Idee nannte. Er ermahnte mich noch, anständig mit dem Gefangenen umzugehen. Ich versprach aufzupassen, dass der Mann sich nicht wieder selbst verletzte, und sagte, ich wollte nur noch einmal über meine Werkstatt reden.

Wir gingen wieder hinein. Ich stellte fest, dass der Gefangene schon wieder schläfrig aussah, und schlug sofort zu. Die Bardin stellte sich dazwischen. Sie hatte ihm gerade ein Lied vorgespielt, das sein Herz berührt hatte, er war kurz davor gewesen, alles zu sagen, und ich hatte ihre Arbeit zunichtegemacht. Ich meinte, dann hatte er ihre Kunst eben nicht genug geschätzt, und fragte ihn, ob es stimmte, was sie sagte. „Auf jeden Fall“, antwortete er. Einem, der so schnell zustimmt, glaube ich nicht, und ich schlug noch einmal zu.

Da reichte es Gregor. Er packte mich, zog mich aus dem Zimmer, stieß mich von sich und befahl mir, ihm aus den Augen zu gehen. Ich berief mich auf meine Fürsorgepflicht. „Sofort!“, wiederholte er, und zwar mit der Stimme, die er von seinem Gott hat und die dreimal so laut ist wie ein Mensch. Lysa hat sie draußen auf der Straße gehört.

Ich ging.

Kaffee bei alten Bekannten

Ich lief durchs Haus, besuchte ein paar alte Bekannte und holte mir einen Kaffee. Das Verhörzimmer sah ich an diesem Tag nicht wieder. Was dort und in Alrics Stube weiter geschah, haben mir Thyra und Gregor gegen Mittag in der Möwe erzählt.

Die Bardin versuchte es noch einmal mit dem Zauber, der am Vorabend zweimal an dem Mann abgeglitten war, und diesmal hielt er. Zu sehen war davon nur, dass er sie freundlicher ansah. Sie spielte ihm etwas Gefühlvolles und fragte, was er sich eigentlich dabei gedacht hatte, sich Leuten anzuschließen, die Wirte erpressten. Er redete auch, nur eben nicht über Häuser und Namen. Irgendeiner Bande mussten die Wirte ohnehin zahlen, er hatte Geld gebraucht, und seine Mutter war tot. Die Bande nannte er seine Familie, in der jeder den Köpfen gegenüber loyal war.

Das Wichtige kam, als Thyra sich beeindruckt gab und er fragte, ob sie sich anschließen wollte. Das ging allerdings nicht, denn man musste von klein auf bei ihnen groß werden. Sie nahmen Kinder auf, Waisen und andere, und bildeten sie aus. Die Zwergin fragte nach einem zehnjährigen Jungen und wohin man ihn schicken musste. An den Kai, sagte der Mann. Blieb der Junge dort drei, vier Tage stehen, sah jemand nach ihm, und er wurde eingesammelt. Danach machte der Kerl zu. Er hatte nichts getan, wir hatten ihn überfallen und seinen Kumpel umgebracht, und in einer Wirtschaft war er nie gewesen. Dabei blieb er.

Gregor war unterdessen bei Alric. Der hielt ihm vor, dass wir ohne einen seiner Leute beim Gefangenen saßen, obwohl die anderen Zivilisten waren. Der Kleriker antwortete, er konnte den Mann schlecht mit mir allein lassen. Alric nannte mich einen guten Mann. Ich habe das von Gregor, und der hat es nicht als Empfehlung weitergegeben. Als er auf anständigen Umgang drängte, versicherte der Hauptmann, die Wache ging immer anständig mit ihren Gefangenen um.

Am Ende ließ Alric erkennen, dass ein Handel möglich war. Der Fall war nicht nach oben gemeldet, seine Leute hielten wohl den Mund, und ganz legal war das nicht. Gregor sollte nur nicht zu lange überlegen, denn je länger der Mann einsaß, desto weniger ging es noch. Ich nehme an, dass der Fall wegen meines Handwagens nicht nach oben gegangen ist. Von zwei Monaten Dienstweg war bei Alric jedenfalls keine Rede.

Am Bart gescheitert

Gegen Mittag saßen wir in der Möwe bei etwas Kühlem. Lysa wollte wissen, warum es drinnen so laut geworden war, und Gregor erklärte, er sah es ungern, wenn Gefangene mit Fäusten verhört wurden. Ich wunderte mich über die Aufregung. Es war ein gewöhnliches Verhör gewesen, und früher oder später hätte der Mann geredet. Der Priester fragte, ob ich wirklich glaubte, ihn so zum Verrat an seiner Familie zu bringen. Dabei bleibe ich. Die Waldläuferin hatte vor der Wache übrigens niemanden gesehen. Falls sich jemand für das Haus interessiert hatte, war er sehr gut verborgen gewesen.

Über die Kinder redeten wir länger. Gregor schloss daraus, dass die Bande älter sein musste als gedacht, obwohl die Kaimesser in der Stadt als neu galten. Lysa überlegte, ob sie früher etwas anderes getrieben hatten, Taschendiebstahl etwa, und nur den Namen gewechselt hatten. Vielleicht waren sie auch erst kürzlich nach Waterdeep gekommen, meinte Gregor, „hier aufgewachsen“ konnte vieles heißen. Thyra gab zu bedenken, dass trotz des Zaubers nicht jedes Wort wahr sein musste. Ich sagte, der Kerl erzählte nur Unsinn.

Was mit dem Gefangenen werden sollte, war damit nicht entschieden. Gregor zweifelte selbst, ob der Mann sein Angebot annahm, und hielt es für das Wahrscheinlichste, dass er nach einer Freilassung zurückkam und weitermachte. Ich schlug vor, einen Magier zu suchen, der irgend so ein Vieh beschwor, das dem Mann unauffällig folgte. Gregor zog eine Augenbraue hoch. Thyra hatte eine andere Idee: ein Kind besorgen und drei Tage an den Kai stellen. Der Kleriker fragte, ob sie es wirklich für gut hielt, dieser Bande ein Kind auszuliefern. Man sammelte nur Ideen, sagte sie, ohne sie gleich zu bewerten.

Daraufhin schlug Gregor vor, Thyra konnte sich selbst als Kind verkleiden, man musste ihr dafür wohl nur den Bart abrasieren. Die Zwergin stand auf, machte sich groß und sah ihn drohend an. Er blieb sitzen und sagte, nun wusste sie, wie es ihm bei ihrem Vorschlag ging. Sie drohte, ihm ganz andere Teile abzuschneiden, falls er ihren Bart anfasste, und setzte sich grummelnd wieder. Lysa stellte fest, dass der Plan derzeit am Bart scheiterte und man im Auge behalten sollte, ob wir noch verzweifelt genug wurden. Dafür bekam auch sie einen bösen Blick, versprach, ohne Thyras ausdrückliche Zustimmung nicht an den Bart zu gehen, und schenkte ihr zur Entschuldigung ein Fläschchen Bartpflegeöl. Thyra bestellte noch ein Bier. Ich habe bei einem Zwerg gelernt und hielt in der ganzen Sache den Mund.

Den Rest regelten wir nüchtern. Gregors Angebot konnte stehen bleiben, fand Thyra, aber in der richtigen Reihenfolge: erst die Bande, dann die Freiheit. Ihr anderer Einfall, den Mann ausbrechen zu lassen und ihm zu folgen, fand wenig Zuspruch. Ich meinte, es dauerte sehr lange, bis so einer zu seiner Familie führte, und der Kleriker hielt eine plötzlich offene Tür für einen auffälligen Zufall. Eine andere Spur zu den Kaimessern hatten wir nicht. Die Zwergenpriester saßen noch an den Runen, und Sera war noch nicht wieder bei sich.

Der brauchbarste Vorschlag kam von der Waldläuferin. Sie wollte die Geldeintreiber diesmal nicht abfangen, sondern kassieren lassen und ihnen danach heimlich nachgehen. Für den Wirt war das ärgerlich, uns brachte es weiter. Gregor wollte sich dabei nur in der Nähe bereithalten, weil er zum Schleichen nicht taugt. Ich habe ihn am „Pott“ im Kettenhemd hinter einen Wagen gehen sehen und sage dazu nichts. Ich merkte an, dass ich so etwas früher auch gelegentlich gemacht hatte.

Zweierstreife

Am Nachmittag hatte ich Dienst und ging mit einem Kollegen zu zweit durch die Hafengegend. Kaimesser sah ich keine. Ich bekam aber mit, dass sie sich etwas abseits des Kais herumtrieben und der Kai gar nicht ihr eigentlicher Platz war. Wer hier fünf Jahre lang Diebe und Hehler gezählt hat, kann daraus etwas schließen. Sie hatten sich noch nicht weit ausgebreitet und mussten weiter im Hafen sitzen. In Frage kamen einige Lagerhäuser und zwei, drei heruntergekommene Ecken, die ich von früher kenne.

Ich sagte dem Kollegen, dass wir sie hier nicht fanden, und schlug vor, stattdessen die Freudenhäuser zu kontrollieren. Er war sofort einverstanden. Die Wache hat sich in manchem geändert, darin nicht.

Nach dem Dienst trug ich Alric vor, was ich vermutete, und bat ihn, es in seiner Planung zu berücksichtigen. Er will mehr Leute in diese Ecken schicken. Über das Verhör haben wir nicht geredet.

Am Abend kamen die anderen nach und nach in die Taverne. Thyra hatte den Nachmittag in einer anderen, gut besuchten Kneipe neben dem Stammtisch gesessen und viel über Fischpreise und einlaufende Schiffe gehört, über die Kaimesser dagegen kein Wort. Die Leute dort fanden, dass die Wache neuerdings zu oft durch den Hafen lief und die Geschäfte störte. Zum Teil war das wohl ich. Froh waren sie über Pater Havel, der sich ihre Sorgen anhört, und die Bardin überlegt nun, ihn aufzusuchen, weil ihm so viele etwas anvertrauen.

Lysa hatte Mutter Brina bei ihren Kranken geholfen und dabei von freundlichen Damen in dunkler Kleidung gehört, die durchs Viertel ziehen und Leuten helfen. Man redet nur gut über sie, und einen festen Ort haben sie nicht. Mehr weiß ich darüber nicht. Gregor war in seinem Tempel gewesen, weil er nicht eigenmächtig für ihn sprechen konnte. Man hatte ihm geantwortet, dass die Waage der Gerechtigkeit in dieser Sache in seiner Hand lag, wenn er es mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Sein Tempel hat ihm die Verantwortung also zurückgegeben, nur mit schöneren Worten, als die Wache sie dafür hat.

Nach dem Essen wollte Lysa auf Posten gehen, vor einer Kneipe, auf die die Kaimesser ein Auge haben, und der Kleriker hält sich im Hintergrund bereit. Ich sitze so lange hier und schreibe.

Zweimal habe ich den Mann nach meiner Werkstatt gefragt, und zweimal hat er gefragt, welche. Ich bleibe dabei, dass er lügt. Wer für eine Bande kassiert, die mir ein Messer in den Tisch steckt, weiß sehr wohl, welche Werkstatt gemeint ist.

Der Kai lässt mich allerdings nicht los. Was der Kerl der Bardin über die Kinder erzählt hat, habe ich in der Möwe Unsinn genannt. Aber schon bei meiner Runde durch die Schankstuben hatte ich den Eindruck, dass so eine Ordnung nicht in einem Monat wächst, und Kinder, die man von klein auf heranzieht, würden dazu passen. Fünf Jahre lang bin ich diesen Kai abgegangen. Ein Kind, das drei Tage an derselben Stelle steht, wäre mir doch aufgefallen. Oder ich habe eben nie danach gesehen.