Auf dem Rückweg zur Krummen Möwe passierte nichts. Kein Anführer der Kaimesser, der uns auflauerte, kein Überfall, nicht einmal ein Betrunkener, der uns anrempelte. Wir kamen nach und nach an, alle vier, unbeschadet. Ich habe das damals als gutes Zeichen genommen. Man sollte mit solchen Urteilen warten, bis der Tag zu Ende ist.
Bei Sera hatten Lysa und ich es tags zuvor versucht und waren nicht durchgedrungen. Alric Dorn hatte gesagt, sie braucht noch eine Weile, und wir könnten uns derweil um die Kaimesser kümmern. Seither trage ich seine Farben wieder und ein Schreiben mit Siegel in der Tasche. Wir müssen die Wache nicht mehr rufen. Wir bringen sie mit.
Was auf dem Tisch lag
Gregor begrüßte die Runde und fragte gleich nach den Ergebnissen. Celestina bestand darauf, zuerst Essen zu bestellen. Dann räumte sie den halben Tisch frei und legte ihre abgezeichneten Pläne aus.
Zwei Blätter. Auf dem einen der Kanal, wie er gebaut worden war, mit dem Sammelbecken, in dem wir gestanden hatten, dazu die Kürzel und Jahreszahlen, die sie sich mitnotiert hatte. Auf dem anderen derselbe Kanal ohne das Becken. Warum es aus den Zeichnungen verschwunden war, konnte sie nicht sagen. In den Chroniken hatte sie zusätzlich nach ungewöhnlichen Vorgängen in jener Zeit und Gegend gesucht und nichts gefunden als Alltag: Zunftjubiläen, Ehrungen, wer wem wann einen Zinnbecher überreicht hatte.
Auf Nachfrage kam heraus, dass auch der jüngere Plan schon fast zweihundert Jahre alt ist. Das Becken fehlt also nicht seit gestern auf den Karten, sondern seit vor unserer aller Zeit. Wer immer den Raum aus den Unterlagen genommen hat, ist längst tot und hat trotzdem noch Erfolg damit.
Gregor legte sein Buch daneben, beziehungsweise das, was er davon behalten hatte: Von zwergischen Runen war darin die Rede, und ausgerechnet die Seite mit der genauen Erläuterung war herausgetrennt. Sauber herausgetrennt, von jemandem, der wusste, was er tat. Er räumte selbst ein, dass er nicht sicher wissen kann, ob auf der fehlenden Seite tatsächlich die Erklärung stand — nur, dass sie sonst nirgends im Buch steht und sich jemand die Mühe gemacht hat. Das ist ehrlicher, als es die meisten formulieren würden. Und es ändert nichts: Wer eine Seite herausschneidet, tut das nicht wegen des Papiers.
Zwergische Runen
Damit war die Frage im Raum, wen man dazu befragt. Celestina sah mich an und stellte fest, ein Schmied müsse Verbindungen zur Zwergengemeinschaft haben.
Mein Meister ist ein Zwerg, aber er ist nicht mehr da. Außerdem ist er ein kauziger alter Mann, den außer mir fast niemand mochte, und die wenigen, die ihn mochten, hatten dafür Gründe, die sie niemandem erklärt haben. Selbst hatte ich nie viel mit Zwergen zu tun. Die trinken und reden nur. Und wenn sie nicht trinken und reden, dann reden und trinken sie. Ich sagte dennoch zu, mich umzuhören.
Gregor merkte an, die Zwerge hätten damit offenbar eine Geschichte in dieser Stadt. Ich verwies auf das, was unter uns liegt.
Der Berg über dem Hafen ist innen nicht massiv. Lange bevor hier eine Stadt stand, stand hier ein Zwergenreich — Melairbode, Clan Melairkyn, die den Fels aufgemacht haben, weil Mithral darin lag. Für die Decken kauften sie bei den Elfen Magie ein, damit ihnen nichts einstürzt. Das hält bis heute, und das ist mehr, als ich über die meisten Häuser dieser Stadt sagen kann. Vertrieben wurden sie trotzdem, erst von den Drow, dann von Halaster. Heute sagen die Leute Undermountain und meinen damit den verrückten Zauberer, nicht die, die gegraben haben.
Die Gänge sind geblieben. Und Gänge hören nicht auf, nur weil oben jemand eine Kanalisation hineinbaut — niemand kann genau sagen, wo unsere Kanäle enden und der Undermountain anfängt. Wer unter dieser Stadt auf Steinmetzarbeit stößt, die älter ist als die Stadt, hat in der Regel Zwergenarbeit vor sich. Ein Becken, das keiner mehr in die Pläne zeichnet, mit Zeichen darin, die niemand mehr liest, passt in dieses Bild besser, als mir lieb ist.
Gregor wollte außerdem wissen, ob im Vergleich der Pläne noch weitere Räume verschwunden waren. Um den Brunnen herum: nichts. Über die übrige Kanalisation ließe sich nur mit wochenlanger Aktenarbeit etwas sagen, und niemand am Tisch meldete sich freiwillig. Nach Sera fragte er auch. Nicht ansprechbar, aber in guten Händen. Mehr hatten wir nicht.
Blieb der Abstieg. Runen abzeichnen, die uns beim Ansehen das Gedächtnis wegnehmen. Ich habe an dieser Stelle nichts gesagt, was zu wiederholen sich lohnt.
Licht, Leder und eine Chili
Diesmal rüsteten wir uns richtig. Gregor entschied, vollgerüstet zu gehen — Kettenhemd und Schild — und übernahm die Spitze, ich hinter ihm, dann die beiden anderen. Ich zog ebenfalls alles an, was ich habe.
Über die Beleuchtung wurde länger geredet als über die Marschordnung. Gregor und ich haben beide einen Lichtzauber, Celestina wollte eine Fackel tragen, und Thyra erklärte, es habe ihr einmal jemand einen Feuerzauber zu erklären versucht, und sie habe ihn inzwischen fast heraus. Gregor konnte ihr dabei nicht helfen; was er an Feuer kann, kommt von Tyr, und das lässt sich nicht weitergeben wie ein Handgriff am Amboss.
Sie saß daher mit einer Chili am Feuer, und irgendwann hatte sie es. Eine flackernde Flamme in der offenen Hand, die leuchtet, aber nicht heiß wird und die sie im Notfall nach jemandem werfen kann.
Gregor verzauberte danach Celestinas Keule, damit sie leuchtet — so hatte sie beide Hände frei und musste keine Fackel durch einen Gang tragen, in dem sich Gase sammeln. Celestina erkundigte sich nach schmutzabweisenden hohen Stiefeln, entschied sich dann fürs Einfetten oder Wachsen der eigenen und für robuste Kleidung. Vernünftig. Man kauft nicht für jede Aufgabe ein neues Werkzeug, man pflegt das vorhandene.
Auf die Frage nach Fernkampfwaffen zeigte Thyra ihre Armbrust vor. Gregor bestätigte, dass er auf Entfernung nur begrenzt etwas ausrichtet, und damit blieb die Reihenfolge, wie sie war: der Gepanzerte vorn, das Licht in der Mitte, die Armbrust hinten.
Ein Fetzen Stoff
Hell beleuchtet und mit klapperndem Kettenhemd stiegen wir durch den Verschlag an der Kellertür ein, denselben wie beim letzten Mal. Wer uns hören wollte, hat uns gehört. Diesmal flohen die Ratten vor uns, statt anzugreifen. Auch Ratten lernen.
Am Spalt vor dem Becken hielt Gregor an und fragte, ob sich etwas verändert habe. Ich sah nach und fand einen kleinen schwarzen Stofffetzen, der noch an einem Stein hing. Ich zog ihn heraus und gab ihn Gregor.
Stoff reißt an einer Kante, wenn jemand sich durchzwängt und es eilig hat. Der Fetzen war frisch, und zwischen unseren beiden Besuchen lagen ein Tag und eine Nacht. Wir waren also nicht die Einzigen, die sich hier umgesehen haben. Gregor erinnerte sich, dass er beim ersten Mal geglaubt hatte, eine Gestalt zu sehen, die uns von hier aus beobachtete. Er hatte offenbar recht gehabt, und das gefiel ihm sichtlich weniger, als recht zu haben sonst gefällt.
Die Kultisten tragen schwarze Kutten. Das mussten wir uns gegenseitig nicht sagen, wir sagten es trotzdem. Dann stiegen wir nacheinander durch den Spalt, Gregor voran, danach ich, dann Celestina.
Was das Moos nicht war
Unten mahnte Gregor, dass sich nicht alle gleichzeitig die Runen ansehen sollten. Wenn das Vergessen alle gleichzeitig trifft, steht eine Gruppe im Dunkeln und weiß nicht mehr, warum sie unter der Stadt steht.
Celestina hatte Papier und einen Kohlestift dabei und wollte die Rune durchreiben, ohne sie anzusehen. Die Idee war gut, das Maß nicht: Die Hauptrune liegt auf dem Boden des Beckens, und das Becken hat gut zwei Schritt Durchmesser. Es ist auch kein Ziehbrunnen, wie wir zuerst dachten. Es ist ein Becken, in das früher über einen Einlauf Wasser aus der Wand lief. Wasser führt es keines mehr, und die Bruchstücke davor legen nahe, dass der Einlauf irgendwann zugemauert wurde. Jemand hat hier nicht nur einen Raum aus den Plänen genommen, sondern ihm vorher das Wasser abgedreht.
Ich sah mir die Runen als Erster an. Gregor blieb zwei Schritte hinter mir stehen, um mich notfalls festzuhalten, was ich weder verlangt noch abgelehnt habe. Beim ersten Versuch brachte ich gar nichts zustande, beim zweiten immerhin einen Befund: stark verwittert, von Moos überwachsen. Kein Flüstern, kein Vergessen, nichts. Nur schlechter Zustand.
Celestina kletterte daraufhin hinein. Gregor wollte ihr vorher ein Seil umbinden, was sich erübrigte, weil das Becken flach ist. Sie schrubbte und kickte das Moos mit den Füßen weg und sah dabei betont woanders hin. Es hat funktioniert, nur half es wenig. Gregors eigener Blick bestätigte, was ich schon vermutet hatte: Nicht das Moos ist das Problem, sondern zweihundert Jahre feuchte Luft auf Stein. Verwitterung frisst Kanten. Eine Rune ohne Kanten ist ein Fleck.
Thyra fragte nach weiteren Runen. Es zeigte sich, dass das hier einmal ein ganzes Gebilde gewesen sein muss, ein Zusammenhang aus mehreren Zeichen. Ob die kleineren zur großen gehören oder von anderer Hand stammen, lässt sich nicht sagen.
Drei Stunden auf den Knien
Für das Abzeichnen kam es aufs Werkzeug an. Celestina traute sich zu, die grobe Form festzuhalten, samt Ausrichtung im Becken und den ausgefransten Stellen, so wie man es bei alten Fundstücken macht; Tinte, Feder und Pergament hatte sie in ihrem Gepäck. Gregor aber hat Kalligrafenwerkzeug und die Ausbildung dazu aus seiner Klosterzeit. Celestina überließ ihm die Aufgabe ohne langes Feilschen.
Das rechne ich ihr hoch an. Es gibt genug Leute, die eine Arbeit nicht abgeben, weil sie sie sich zutrauen, statt sie dem zu geben, der sie besser kann. Gute Arbeit braucht keine Erklärung, aber sie braucht die richtige Hand.
Gregor sprach ein kurzes Gebet zu Tyr, kniete sich hin und fing an. Ich habe von seinem Gott keine hohe Meinung und von seiner Zeichnung eine sehr hohe. Wir leuchteten ihm, so gleichmäßig wir konnten, und hielten Wache. Drei Stunden lang zeichnete er das gesamte Konstrukt ab, so gut es seine Finger und der Zustand des Steins zuließen.
In der Zeit sammelte Thyra Moos und Pflanzen ein und fand einen Pilz, über den sie sich mehr freute, als der Ort hergab. Celestina und ich vertrieben uns die Zeit. Einmal liefen draußen Schritte vorbei. Sie kamen nicht herein. Niemand hat uns bei der Arbeit überrascht. Thyra ging danach noch die Wände ab und suchte nach weiteren Runen, fand aber nichts.
Am Ende hatte Gregor schmerzende Finger, brennende Augen und die Zeichnung. Und er stellte fest, dass er sich nach drei Stunden Betrachtung immer noch an die Runen erinnert. Celestina hatte einen Blick gebraucht, um alles zu vergessen. Er sah sie drei Stunden an und behielt sie. Entweder wirkt es nicht mehr, oder es wirkt nicht auf jeden, oder es hat sich diesmal etwas anderes vorgenommen. Drei Möglichkeiten, keine davon beruhigend.
Die offene Tür
Wir stiegen mit leichten Kopfschmerzen von den Gasen wieder hoch. Draußen war es dunkel, das Badehaus geschlossen. Also einigten wir uns auf Waschen und Schlafen, und alle bis auf einen kamen ohne Zwischenfall in ihr Zimmer.
Ich ging nach Hause. Die Tür meiner Schmiede stand offen. Ich schließe ab. Ich habe das Schloss selbst gebaut und weiß, wie es sich anfühlt, wenn es zufällt.
Ich packte das Schild fester, zog den Dolch und ging hinein.
Die Werkstatt war verwüstet. Werkzeug fehlte. In der Tischplatte steckte ein Messer, und darunter ein Zettel: Hör auf, rumzuschnüffeln.
Ich habe die Wache holen lassen. Alric lag schon im Bett; ein Kollege nahm die Anzeige auf und schickte Leute hin. Danach ging ich zur Krummen Möwe zurück, nickte Old Jordan zu, der schon die Theke putzte, und klopfte an die Zimmer der anderen. Ich berichtete vom Einbruch und von der Nachricht.
Thyra war sofort hellwach und erklärte, dann mache man erst recht weiter. Gregor stellte fest, man könne alle Geschäfte der Stadt ausrauben, aber nicht die Schmiede. Es sind beides Sätze, die nichts reparieren. Ich habe sie trotzdem gern gehört.
Old Jordan hatte ein Zimmer frei. Wir nahmen eine lange Rast, und weil ich ohnehin nicht schlief, baute ich einen Beutel der Bergung und eine Nachtsichtbrille. Danach tauschte ich meinen Lichtzauber gegen einen anderen Trick. Ich brauche kein Licht mehr aus der Hand, wenn ich es durch Glas bekomme.
Wer kennt einen Zwerg
Am nächsten Vormittag, einem späten, frühstückten wir in der Taverne. Eintopf, unabhängig von der Uhrzeit. Gregor legte die abgezeichnete Rune auf den Tisch und fragte in die Runde, wer Zwerge in dieser Stadt kennt.
Ich kannte vor allem meinen Meister. Celestina argumentierte, ein gelernter Schmied komme über die Zunft und ihre Zusammenkünfte zumindest mittelbar an Zwerge heran — ich kenne vielleicht einen Zwerg, der einen Zwerg kennt, der Runen lesen kann, und ein ausgegebenes Bier hilft beim Weiterfragen. Sie hat nicht unrecht. Die Zunfttreffen hatte seinerzeit mein Meister übernommen, weil einer von uns arbeiten musste. Den einen oder anderen Zwerg kenne ich trotzdem.
So verteilten wir die Aufgaben. Ich suche einen runenkundigen Zwerg. Gregor sieht noch einmal in seiner Tempelbibliothek nach und fragt zusätzlich nach Priestern, die sich aus reiner Neugier mit Runen befasst haben — Thyras Idee, und eine gute: In jedem Haus voller Regeln sitzt einer, der aus Langeweile über den Rand schaut. Celestina hört sich nach Magierakademien und Privatgelehrten um; Mirella in der Bibliothek hatte ihr dafür eine Wegbeschreibung quer durch die halbe Stadt gegeben.
Dietrich, Hammer, Dolch
Vorher gingen Thyra und ich zur Schmiede. Vor der Tür stand eine Wache und sah grimmig. Auf meine Frage hin sagte sie, man suche noch, vermute aber nach dem Messer die Kaimesser dahinter, und man versuche herauszufinden, wo die sich aufhalten. Der Zettel war offenbar nur eine Warnung, sich nicht einzumischen. Mitgenommen hatten die Täter wenig, kaputtgemacht viel. Ich bedankte mich und bat darum, mir Bescheid zu geben, sobald es Neues gibt.
Dann sah ich mich selbst um, und meine Werkstatt erzählte mir mehr als der Bericht.
Hereingekommen sind sie mit einem Dietrich durch die Eingangstür. Kein Aufbrechen, keine Gewalt am Rahmen, saubere Kratzer im Schloss. Dann haben sie meinen eigenen Schmiedehammer genommen und damit die Einrichtung zerschlagen. Zuletzt den Dolch in den Tisch. Wer mit dem Werkzeug des Hauses das Haus zerlegt, will nicht stehlen, sondern etwas sagen.
Auf dem Zettel war dasselbe Zeichen, das ich bei den Kaimessern gesehen habe, als sie bei Old Jordan ihr Geld abholten. Und das Messer war so schlecht gearbeitet, dass ich es einschmelzen würde, statt es zu schärfen. Weicher Stahl, schiefe Fase, ein Griff, der nach zehn Schnitten wandert. Wer so etwas kauft, hat kein Geld oder keine Ahnung. Wer so etwas herstellt, sollte einen anderen Beruf lernen.
Thyra las die Spuren in Asche und Staub: zwei erwachsene Personen, nach den Schuhabdrücken männlich, keine Zwerge, dem Schrittmaß nach menschlich oder elfisch. Weggegangen sind sie in Richtung Hafen. Ich habe sie dabei nicht gestört. Jeder hat sein Handwerk, und sie versteht ihres.
Zwei Fälle oder einer
Beim anschließenden Gespräch wogen wir ab, was der Überfall bedeutet.
Gregor hielt ihn für ein Zeichen, dass wir Aufmerksamkeit erregen, und damit für einen Fortschritt. Er wunderte sich allerdings, dass die Kaimesser mit den Runen im Kanal eigentlich nichts zu tun haben dürften — wobei sind wir ihnen dann zu nahe gekommen? Ich vermutete Sera. Gregor wandte ein, dass sie zwar unten gelegen hatte, vielleicht aber nur zufällig. Celestina formulierte die Frage, um die wir alle herumredeten: ob Kaimesser und Sekte zwei Fälle sind oder einer. Thyra hielt dagegen, die Sekte gelte bisher als harmlos, während die Kaimesser Diebe sind, die Lösegeld erpressen.
Ich habe darauf keine Antwort. Ich weiß nur, dass mir seit gestern Nacht jemand mit meinem eigenen Hammer erklärt hat, dass ich näher dran bin, als ich dachte.
Als nächsten Schritt schlug Gregor vor, die Tavernen des Hafenviertels durchzukämmen und zu beobachten, wo die Kaimesser gerade Geld eintreiben. Wahllos jedes Haus zu durchsuchen geht nicht, und wer Schutzgeld nimmt, muss dahin, wo das Geld liegt. Thyra stimmte zu; auf der Suche nach Sera hatten wir ohnehin schon die halbe Gegend abgeklappert. Ich ergänzte, dass wir danach den Zwerg suchen und ihn nach jemandem fragen, der Runen lesen kann.
Also: Tavernen abklappern, einen runenkundigen Zwerg auftreiben, in den Bibliotheken weitersuchen.
Und irgendwann eine neue Werkstatteinrichtung. Das steht auf keiner Liste, aber es steht.
