In den stillen Hallen des Klosters stießen wir auf die Berichte über Abdul al-Hazred ibn Jafar. Der Geist des Magiers weilte in fremden Sphären, während Abt Borondrian Dergelmund von finsterem Wissensdurst gepackt wurde. Grausame Funde künden von einem Schicksal, das wir nur zu erahnen vermögen. Schweigend bewahrt der Herr Boron nun das Geheimnis dieser blutigen Akten.
Im Kloster des Vergessens zu Perricum übernehmen wir den Schutz des abgemergelten Abtes Borondrian Dergelmund. Gemeinsam mit der Novizin Boronike Dengler führen wir den Gezeichneten an Bord der Sonnenwind. Doch auf stürmischer See verfällt der Greis in blasphemische Zungen und raunt von fremden Schlüsseln, während unsere Schriftrollen seinen tiefen Wahnsinn nur noch weiter befeuern.
Im eisigen Perricum erwacht der Hafen zum Aufruhr, als die Arbeiter die Arbeit niederlegen. Zwischen blitzenden Speeren der Stadtgarde suchen wir einen friedvollen Weg, während Andaryn von Arestehr und Gray der Eisige vermitteln. Mit Wein besänftigen wir die Gemüter, doch im Phex-Tempel wartet bereits Streit mit den unnachgiebigen Händlern des Hauses Stoerrebrandt.
In der Schankstube zum Hartsteener vernehmen wir die Pläne finsterer Posträuber. Rasch folgen wir ihren Spuren durch den Neuschnee vor Perricum, um den Hinterhalt auf die Kutsche zu vereiteln. Nach hartem Streite übergeben wir die Banditen der Stadtwache und wahren die Fracht. Nun harrt die Sonnenwind unserer, bereit für die Fahrt nach Khunchom mit Gefährten aus dem Kloster des Vergessens.
Unter dem Argusauge des Gonzalo Jurios verlassen wir Ragath, während die Reiter Esteban Carvajals uns bedrohlich überschatten. Frost und Schneegestöber begleiten unseren beschwerlichen Ritt durch Erlenstamm bis in das zwergisch geprägte Wandleth. Dort künden Prediger vom nahen Unheil, ehe uns der Weg am eisigen Darpat entlang nach Wasserburg führt. Die Ungewissheit bleibt unser steter Begleiter.
Inmitten der Weinstube ereilt uns das Schicksal, als Gonzalo Jurios mit brutaler Gewalt den magischen Beistand unserer Gruppe entführt. In einem luxuriösen Turmgefängnis, gepeinigt von einem Helm aus kaltem Eisen, harrt der Gefährte seiner Rettung aus. Erst Karlos Jurios gewährt die Freiheit gegen einen blutigen Preis in den fernen Gassen von Khunchom. Ein düsterer Pakt ist besiegelt.
Die Sorge um ungesühntes Unrecht treibt uns zurück in die Gassen von Ragath. Wir enttarnen Karlos Jurios als mächtigen Kopf hinter dunklen Geschäften mit Artefakten und mitleidloser Magie. Während Gray und die Gefährten forschen, offenbaren uns Zeugen in der Weinstube das wahre Ausmaß seines Einflusses.
Im Ewigen Konzil im Raschtulswall haben wir das Geheimnis der Schriftrollen ergründet. Die Rolle der Ruine zeigt einen verblichenen Turm, umgeben von scharfen Heptagrammen und einer rätselhaften Gestalt. Während die Kriegskunst von strategischer Überwachung kündet, deuten die disharmonischen Zeichen auf verborgene Kultstätten hin.
Vom Dach des Lagerhauses drangen wir vor, wo uns Gonzalo Jurios und seine Bluthunde grimmig erwarteten. In verborgenen Tiefen unter den Dielen entrissen wir die geschundene Aishulibeth ihren Häschern. Noch in finsterer Nacht führte uns die Flucht zum Raschtulswall. In der Stille des Ewigen Konzils suchen wir nun in staubigen Folianten nach der Wahrheit über die geheimnisvollen Schriftrollen.
Wir observierten die Apotheke und stellten Federigo nach, doch der Giftmischer entwich uns in die Schatten der Stadt. Seine Spur führte uns zu einem Lagerhaus, wo er sich mit Gonzalo verbarg. Unser Versuch, die Mauern bei Nacht zu erklimmen, endete jedoch in schmerzhaftem Lärm und Missgeschick. In jener dunklen Stunde schienen uns die Zwölfgötter wahrlich nicht wohlgesonnen.
Wir verlassen die Hallen des Konzils, um Mahmud bei der Errettung seiner geliebten Aishulibeth abu’l Aram beizustehen. In Ragath suchen wir nach Spuren der Widersacher Federigo Alcorta und Gonzalo Jurios. Ein zwielichtiges Pulver enthüllt die finsteren Wege, die unser Feind beschreitet. Während wir den Wein Almadas kosten, rückt die Wahrheit über das Schicksal der Entführten näher.
In der Titanenfeste Drakonia empfängt uns Mahmud ibn Umran sal Hidaybeth Al'achami am Tor des Lichtvogels. Wir durchstreifen die Fakultäten im Raschtulswall, ehe uns Falka von Paavi Einlass in die gewaltige Bibliothek gewährt. Alte Codices enthüllen Geheimnisse über die Ruine am Finsterkamm und das Schattentor, doch im Verborgenen regt sich bereits der Einfluss Amazeroths.